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Den detaillierten Studienplan können Sie hier downloaden (Studienplan).

Nachstehend finden Sie einen Überblick über die Inhalte der Module der Spezialisierung "Europäische Finanzierung & Risikomanagement" (ohne Module Leadership, Praxisprojekt und Repetitorium sowie Masterarbeit):

Europäische Finanzierung

  • Applied Economics I und II: Diese beiden Module geben die allgemeinen volkswirtschaftlichen Zusammenhänge.
  • Globale Finanzmärkte, Institutionen und Risiko: Dieses Modul stellt die Einführung in das Thema Risikomanagement dar. Hier soll vor allem die Rolle des Finanzsystems in der Gesamtwirtschaft erkannt werden. Die Vermeidung von systemischem Risiko als übergeordnetes Ziel der Finanzpolitik steht im Fokus, wobei die Studierenden nach Abschluss dieses Moduls in der Lage sind, die Risiken sowohl auf einzelwirtschaftlicher als auch gesamtwirtschaftlicher Ebene zu erkennen und diesbezügliche Maßnahmen zu evaluieren.
  • Regulierungen:  Im Zentrum dieses Moduls stehen die Institutionen und Regulierungen, welche zum überwiegenden Teil erst aufgrund der Risiken am europäischen Finanzmarkt (siehe Modul Globale Finanzmärkte, Institutionen und Risiko) ihre Notwendigkeit haben.
  • Anleihen und Aktien sowie Derivative und Strukturierte Produkte: Diese zwei Module betreffen das Wertpapiermanagement – sie bilden das Werkzeug für Risikomanagement und Unternehmensfinanzierung.
  • International Corporate Finance: Dieses Modul beschäftigt sich mit der klassischen Unternehmensfinanzierung, wobei der Fokus auf internationale Spezifika gelegt wird. Basierend auf den theoretischen Grundlagen aus den Modulen Globale Finanzmärkte, Institutionen und Risiko und Anleihen und Aktien bzw. Derivative und Strukturierte Produkte (Wertpapiermanagement) können hier anwendungsorientierte Finanzierungskonzepte untersucht werden.
  • Finanz & Ethik: Die Vermeidung von Missbräuchen in der Finanzwirtschaft steht im Fokus dieses Moduls: Ethische Problemstellungen in der Finanzwirtschaft sollen erkannt sowie kritisch bewertet werden. Die hier vermittelten Inhalte erhöhen außerdem das Verantwortungsbewusstsein als Führungskraft im unternehmerischen sowie im gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext und stehen somit auch in engem Zusammenhang mit der Wissenssäule Leadership.

Risikomanagement

  • Analytik: Dieses Modul, bestehend aus den Lehrveranstaltungen Mathematik und Ökonometrie, erarbeitet die erforderlichen Grundkompetenzen zur Behandlung von Finanzrisiken.
  • Qualitative Methoden des Risikomanagements und Quantitative Methoden des Risikomanagements: Die Grundlagen des Risikomanagements bilden den Kern des Studiums und sind in diesen beiden Modulen angesiedelt. Der Unternehmenskreislauf aus Identifikation, Begrenzung, Management, Messung, Controlling und Reporting von Risiko für typische Risikoarten wird sowohl qualitativ als auch quantitativ beurteilt. Die Studierenden lernen die Programmiersprache R für die Modellierung von Risikomodellen kennen.
  • Reporting & Risikoberichterstattung: Dieses Modul deckt als weiteren Bestandteil für funktionierendes Risikomanagement das Reporting ab, wofür grundlegende Kenntnisse in IFRS eine Voraussetzung sind.
  • Risikomanagement in Unternehmen und Risikomanagement in Finanzinstitutionen: Die in den Modulen Qualitative Methoden des Risikomanagements und Quantitative Methoden des Risikomanagements theoretisch erworbenen Kenntnisse werden nunmehr angewendet, vertieft und praktisch anhand von Fallstudien umgesetzt, wobei in Nichtfinanzunternehmen und Finanzinstitutionen unterschieden wird.

(BITTE BEACHTEN SIE: Sie haben im Rahmen Ihres Studiums EINE Masterthese zu verfassen. Bei uns an der Fachhochschule Wiener Neustadt haben Sie jedoch bereits ab dem dritten Semester eine Zeit eingeplant, dass Sie diese verfassen können (im dritten Semester: Masterarbeit Teil 1, im vierten Semester: Masterarbeit Teil 2). Dennoch ergibt sich daraus nur EINE Masterthese.)


Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik GmbH

Infocenter T: +43(0)2622/89 084-0 F: +43(0)2622/89 084-99

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