Best of Alumni 2004

Bildtext: FH-Geschäftsführer Werner Jungwirth mit Thomas Menitz (mit Tochter Marie-Madeleine), Nils Müller und Angelika Dietrich.
Die besten Absolventen der FH Wiener Neustadt
Und der Oscar geht an…
Der Manager des Jahres, der Forscher des Jahres und der Jungunternehmer des Jahres. Drei Kategorien, drei strahlende Sieger bei der 1. „Best of Alumni-Night“ am 1. Dezember 2004 an der Fachhochschule Wiener Neustadt.
Ihr Weg begann an der FH Wiener Neustadt. Und führte sie direkt zum Erfolg. 1.700 Mag. (FH) und Dipl.-Ing. (FH) hat die erste Fachhochschule Österreichs in den letzten 10 Jahren hervorgebracht. Und heuer wurden erstmals die erfolgreichsten Absolventen vor den Vorhang gebeten. Eine hochkarätige Jury (u.a. Generaldirektor Peter Püspök von der Raiffeisen-Landesbank NÖ-Wien, NÖ-Wirtschaftkammer-Präsidentin Sonja Zwazl und Dipl.-Ing. Franz Viehböck) hat die Sieger gekürt.
Der Manager des Jahres: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Menitz.
Er machte Karriere wie aus dem Bilderbuch – und quasi nach Feierabend. Als er 1997 sein berufsbegleitendes Wirtschaftsingenieur-Studium an der FH Wiener Neustadt begann, war er beim Medizintechnik-Konzern Lohmann & Rauscher Assistent der Produktionsleitung. Nach der Sponsion 2001 stieg Menitz (30) zum Technik-Leiter auf und steigerte in einer Rekordzeit von 6 Monaten die Produktionskapazitäten um 100 Prozent. 2002 übernahm er auch die Produktionsleitung und analysierte gemeinsam mit der FH Wiener Neustadt die internationale Supply Chain von Rauscher Consumer Products – was dem Unternehmen Einsparungen von jährlich rund 40.000 Euro brachte. 2004 übernahm Menitz zusätzlich die Produktionsleitung zweier Unternehmensstandorte in Tschechien.
Zitat von Juror Franz Viehböck: „Er hat durch seine Leistungen schon sehr schöne Erfolge erzielt und seinem Unternehmen geholfen, Kosten und Durchlaufzeiten zu reduzieren.“
Die Forscherin des Jahres: Mag. (FH) Dr. Angelika Dietrich.
Es war ein würdiges Abschiedsgeschenk für Angelika Dietrich. Die 26-Jährige, bisher wissenschaftliche Assistentin an der FH Wiener Neustadt, übersiedelt in den nächsten Tagen gemeinsam mit ihrem Mann nach Singapur. Dort wird Dietrich künftig im Business Management eines internationalen Duft- und Geschmackstoff-Konzerns tätig sein. Aber vorher wurde Dietrich noch zur „Forscherin des Jahres“ gekürt. Die Experten-Jury würdigte damit ihre umfangreichen und höchst fundierten wissenschaftlichen Publikationen sowie ihre Disseration zum Thema „Wissensmanagement“. Die Kardinalfrage, der Angelika Dietrich dabei auf den Grund ging: „Wie kann ich Wissen in Unternehmen profit-orientiert einsetzen?“
Dietrich studierte „Wirtschaftsberatung“ an der FH Wiener Neustadt. Ihr Spezialgebiet: Management-, Organisations- und Personalberatung sowie Unternehmensrechnung und Revision. Nach der Sponsion schrieb sie an der Wirtschaftsuni ihre Doktorarbeit. Insgesamt hat sie bereits 10 Publikationen zum Thema „Wissensmanagement“ veröffentlicht.
Zitat von Jurorin Sonja Zwazl: „Für die Wirtschaft ist es daher von großer Bedeutung, dass sich Forscher wie Frau Dietrich mit dem Thema Wissensmanagement auseinandersetzen.“
Der Jungunternehmer des Jahres: Dipl.-Ing. (FH) Nils Müller.
„Die FH gab mir eine Top-Ausbildung und so viel Selbstvertrauen, dass ich vor nichts und niemanden Angst habe.“ Starke Worte und viel dahinter. Dipl.-Ing. (FH) Nils Müller (26) rast mit Vollgas von Erfolg zu Erfolg. Müller studierte an der FH Wiener Neustadt Wirtschaftsingenieur. Schon während seiner Ausbildung machte er sich selbstständig. „Ich bastelte zuhause im Kinderzimmer Web-Seiten.“
FH-Chef Werner Jungwirth vermittelte Müller ins Gründerzentrum RIZ – und dort startete der gebürtige Forchtensteiner nach der Sponsion 2002 erst richtig durch. Mit seiner Firma „1000ps.at“liefert der Jungunternehmer komplette e-commerce-Lösung (von der Homepage bis zum Online-Shop) für inzwischen 230 Motorradhändler in Österreich und 170 KTM-Händler in Deutschland. Das Geschäft läuft geschmiert wie ein niegelnagelneuer Viertakter, im kommenden Jahr will Müller nach Rest-Europa expandieren. Schon jetzt hat sich sein in Wiener Neustadt angesiedeltes Unternehmen, das insgesamt 5 Mitarbeiter beschäftigt, zum führenden Biker-Portal im deutschsprachigen Raum entwickelt – mit einem Marktanteil von 95 Prozent in Österreich.
Zitat von Jurorin Gabriele Rabl: „Hinter seinem Unternehmenskonzept steckt sehr viel Dynamik und Potential zur Weiterentwicklung.“
Datum: 02.12.2004