Studium & Job
So funktioniert berufsbegleitend studieren an der Fachhochschule Wiener Neustadt
Um die Vereinbarkeit von Job und Studium zu ermöglichen, werden das deutschsprachige Bachelor- und Masterstudium „Wirtschaftsberatung“, „Wirtschaftsingenieur“ und das Marketing-Studium am Standort Wieselburg in berufsbegleitender Form angeboten.
Organisation/Anwesenheit Wirtschaft:
"Wirtschaftsberatung": Lehrveranstaltungen finden beim Bachelorstudium an drei bis vier Abenden pro Woche ab 17.30 Uhr sowie in ein bis zwei Blöcken(Freitag/Samstag) pro Monat statt.
"Wirtschaftsberatung und Unternehmensführung": Beim Masterstudium wählt man zwischen drei Organisationsformen:
> Vollzeit
> 3 bis 5 Abende/Woche, Start um 17.30 Uhr
> Freitag und Samstag ganztags
Organisation/Anwesenheit Technik:
"Wirtschaftsingenieur" - Bachelor und Master - berufsbegleitend:
Lehrveranstaltungen finden Dienstag 17 bis 22 Uhr, Freitag von 16 bis 22 Uhr sowie Samstag von 8 bis 17 Uhr statt.
"Informatik" - Master - berufsbegleitend:
Lehrveranstaltungen finden Montag und Mittwoch, 17.30 bis 21 Uhr, Freitag von 14 bis 21.30 Uhr statt.
"Mechatronik" - Master - berufsermöglichend:
Lehrveranstaltungen finden Donnerstag 16.30 bis 21.30 Uhr, Freitag 8 bis 18 Uhr und Samstag bei Bedarf (ca. 1x Monat) statt.
Das berufsbegleitende Studienangebot:
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» Infofolder und Studienpläne anfordern
Aber auch beim durchgängig englischsprachigen Masterstudium "Business Consultancy International" können die Studierenden Teilzeit berufstätig sein, da Lehrveranstaltungen in der Regel an ca. drei Tagen pro Woche stattfinden und hier oftmals auch erst am Nachmittag starten. |
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Kinderbetreuung "Schneckenhaus" gleich neben der Fachhochschule
http://wrneustadtstadt.niederoesterreich.hilfswerk.at/b7988m4232
Die besten Tipps, wie Sie Abendstudium, Job und Familie unter einen Hut bringen
Am Abend schon was vor? Wenn nicht, dann lesen Sie ruhig weiter.
Es geht um eine Entscheidung fürs Leben. Und bevor Sie überschwänglich „Ja, ich will“ sagen, sollten Sie vorher genau überlegen: Bin ich wirklich stark genug, um in guten und weniger guten Tagen durchzuhalten? Bin ich bereit, für meinen Traum auf vieles zu verzichten, um alles zu erreichen?
Allein an der FH Wiener Neustadt tun es derzeit rund 500 Frauen und Männer. Sie studieren neben ihrem Job Wirtschaft oder Technik. Zwei bis drei mal pro Woche am Abend und fast jeden Samstag verbringen sie im Hörsaal, in Seminaren oder in Labors. Und auch bei ihnen war es ein Traum, mit dem alles begann. Der Traum von mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Spaß und Sicherheit im Job.
Mehr Erfolg – das heißt im konkreten Fall: Jeder Zweite, der an der FH Wiener Neustadt ein berufsbegleitendes Studium absolviert, macht laut internen Umfragen schon während seiner Ausbildung einen Karrieresprung – entweder innerhalb seines Unternehmens oder in einem neuen Job. Jeder Dritte steigt zum Abteilungsleiter auf.
Wer sich auf das Abenteuer Erfolg einlässt, sollte freilich gewappnet sein. Ein Abendstudium verlangt ein Höchstmaß an Konsequenz und Kondition – und Verständnis bei Familie und Chef.
Der Selbstfindungs-Tipp: Klären Sie vor Studienantritt, ob Sie für ein Abendstudium überhaupt fit genug sind. Die Kardinalfragen: Was erreiche ich, was ich ohne dieses Studium nicht erreichen könnte? Bin ich ein Typ, der auch einmal verzichten kann – auf gemütliche Wochenenden vorm Fernseher oder im Freibad, auf spontane Ausflüge mit der Familie, auf Urlaube etc.
Der Familien-Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Partner und mit Ihren Kindern vorher über die Konsequenzen eines Abendstudiums. Meist sind es die Kleinigkeiten, die große Schwierigkeiten machen, z. B.: Wer erledigt am Samstag die Einkäufe, wenn Sie im Hörsaal sitzen? Wer macht mit den Kindern die Hausaufgaben, wenn Sie selbst für Prüfungen büffeln müssen?
Der Job-Tipp: Stellen Sie Ihrem Chef die Gewissensfrage – wird er es goutieren, wenn Sie sich neues, spannendes Wissen aneignen? Wird er Ihnen etwas flexiblere Arbeitszeiten gewähren? Vielleicht hilft es ja, wenn Sie ihm die Vorteile fürs Unternehmen schmackhaft machen. Sie können während der Ausbildung ganz konkrete Projekte aus Ihrem Betrieb abwickeln. Mit FH-Referenten aus der Praxis, die ihr Know-how quasi kostenfrei in Ihr Unternehmen transportieren. Dass hoch qualifizierte Mitarbeiter das wichtigste Kapital der Zukunft sind, sollte Ihr Chef ohnehin wissen…
Der Anwesenheits-Tipp: Wie viele Stunden pro Woche müssen Sie wirklich im Hörsaal verbringen? Eine Frage, die Ihnen nur die jeweiligen Studiengangsleiter beantworten können. In der Fachhochschule Wiener Neustadt gehen inzwischen viele Vorlesungen und Lehrveranstaltungen teilweise über E-Learning-Module bzw. über E-mail über die Bühne. Praxisbezogene Projekte oder Workshops zur Persönlichkeitsbildung werden zum Teil im Team und außerhalb der Fachhochschule abgewickelt.
Der Organisations-Tipp: An der FH Wiener Neustadt genießen Sie die Vorteile eines geführten Studiums. Das heißt: Sie brauchen sich um keine Seminarplätze oder Prüfungstermine kümmern. Der ganze bürokratische und natürlich auch sehr zeitintensive Krimskrams wird Ihnen von der Studienadministration abgenommen, sobald Sie inskribiert sind. Das heißt: Studieren wie an einer Universität, aber organisiert und praxisorientiert wie in einem modernen Unternehmen. Das heißt aber auch: fixe Vorgaben und Termine, an die Sie sich ausnahmslos halten müssen. Im Klartext: Sie müssen nicht so sehr Ihr Studium organisieren, Sie müssen Ihr Leben (neu) organisieren.
Der Lern-Tipp: Wann soll ich mich wie auf Prüfungen vorbereiten? Eigentlich gibt’s hier gar keine goldenen Regeln, sondern nur praktische Beispiele. Vielleicht erlaubt’s Ihnen ja der Chef während der Arbeitszeit. Vielleicht sind Sie die geborene Nachteule und lernen von spät bis früh. Vielleicht hilft Ihnen ja die generalstabsmäßige Lernmethode einer allein erziehenden Mutter eines achtjährigen Mädchens. Sie studiert an der FH Wiener Neustadt „Wirtschaftsingenieur“ und erklärt ihren Tagesablauf so: „Morgens Frühstück mit meiner Tochter. Dann geht sie in die Schule und ich in die Arbeit. Am Nachmittag ist sie bei der Oma – oder wir lernen gemeinsam. Sie das Einmaleins, ich für die Fachhochschule. Wenn mein Kind am Abend eingeschlafen ist, lerne ich weiter. An den Tagen mit Anwesenheitspflicht passt die Oma auf. Natürlich müssen unter der Woche alle mithelfen. Dafür ist der Sonntag frei – der gehört ausschließlich meiner Tochter und mir.“