Jobs & Karriere
Jobsuche leicht gemacht.
Jobmesse, online-Jobbörse, Berufspraktikum und berufsbegleitende Studienrichtungen. An der FH Wiener Neustadt kommen die Jobs zu den Studenten.
Alle Technik-Studenten und rund zwei Drittel der BWL-Studierenden haben vor Studienende schon ein fixes Jobangebot. Ebenso konnten sich vorigen Sommer die ersten 64 Absolventen der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge über eine Vielzahl interessanter Jobangebote freuen. In Summe haben 3.760 Studierende bereits erfolgreich ihr Studium an der Fachhochschule Wiener Neustadt absolviert.
Wie funktioniert die Jobvermittlung konkret?
Am Campus Wiener Neustadt findet jedes Jahr im April die FH-Jobmesse statt. Rund 70 Unternehmen kommen 2009 nach Wiener Neustadt um zukünftige Mitarbeiter kennen zu lernen. www.jobmesse.at
In der online-Jobbörse können Unternehmen ihre Jobinserate speziell für Praktikumsjobs und Absolventenjobs der FH Wiener Neustadt eintragen. 1.406 Jobs waren es im Jahr 2008.
Aktuelle Jobangebote erhalten Absolventen auch per email mit dem monatlichen Newsletter.
Woran liegt es, dass die Studierenden interessante, spannenden Jobs bekommen?
> Praxisnahe, breite Ausbildung mit Spezialisierungen im Bachelorstudium. Darauf aufbauend erfolgt eine weitere inhaltliche Spezialisierung sowie ein Fokus auf Management- und Führungskompetenzen im Masterstudium.
> Studienrichtungen in von der Wirtschaft stark nachgefragte Themen wie Mechatronik und Mikrosystemtechnik oder das englischsprachige Studium Business Consultancy International.
> Langjährige Zusammenarbeit bei Lehre, Projekten und Recruiting mit Unternehmen; z.B. Ausbildungskooperation für das Masterstudium Mechatronik mit INFINEON, im Informatik-Studium mit Microsoft oder bei Wirtschaftsberatung mit der KMPG und PriceWaterhouseCoopers.
> Forschungskooperationen und -projekte, in die Studierende während des Studiums eingebunden sind wie z.B. am CERN, Frauenhofer Institut, Technologie-und Forschungszentrum Wiener Neustadt bei FHplus Projekten wie „Rapid Prototyping von Mikroformen“ oder EU-Projekt im Bereich Nanotechnologie.
> Internationalisierung der Ausbildung durch Partnerschaften und Austauschprogramme mit über 60 Partnerhochschulen auf der ganzen Welt: Ein Viertel aller deutschsprachig Studierenden absolviert ein Auslandssemester bei einer von über 60 Partnerhochschulen auf der ganzen Welt, im englischsprachigen Studium sind es sogar 60 Prozent aller Studierenden.
> Bachelor- und Masterstudien können auch neben dem Job (Abends, geblockt am Wochenende) absolviert werden.
> Schwerpunkte und Zusatzqualifikationen: Fokus auf Beratungs- und Führungskompetenz im betriebswirtschaftlichen Studium; Six Sigma – Green Belt, Qualitätsmanager – Junior (TÜV AUSTRIA), Interner Auditor (Dekra Certification) oder Sicherheitsvertrauensperson (ISU Consult) im Technik-Studium.
Was verdienen Praktikanten und Absolventen?
Im letzten Semester der betriebswirtschaftlichen und technischen Bachelorstudien findet ein verpflichtendes Berufspraktikum statt. Mehr als ein Drittel aller Absolventen arbeitet nach Studienende weiterhin beim Praktikumsunternehmen. Die Nachfrage seitens der Wirtschaft und Industrie ist so groß, dass die Technik-Studierenden schon im Berufspraktikum ein durchschnittliches Einkommen von Euro 1.300 erhalten. Die Kollegen aus den betriebswirtschaftlichen Studienrichtungen verdienen durchschnittlich 1.000 Euro im verpflichtenden Berufspraktikum/Monat.
Studierende der vier gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge absolvieren während des sechssemestrigen Studiums mehrere verpflichtende Berufspraktika und erhalten dadurch praktischen Einblick in verschiedenste Insitutitionen und Unternehmens im Gesundheitswesen.
Über neunzig Prozent der Technik-Bachelorstudierende schließen gleich danach noch ein Masterstudium an. Die AbsolventInnen des Technik-Masterstudiums der letzten beiden Jahre nennen als ihr Verdienst im Durchschnitt 3.760 Euro/Monat. Seitens der Unternehmen wird der Wert der Absolventen noch höher eingeschätzt. Sie nennen ein durchschnittliches Monatsgehalt von 4.300 Euro/Monat für Einkommen der Masterabsolventen.
Bei den Absolventen der betriebswirtschaftlichen Bachelorstudienrichtungen liegen die Einstiegsgehälter bei rund 2.100 bis 2.500, bei den KollegInnen aus den Diplomstudiengängen bei 2.500 bis 3.000 Euro/Monat. Angaben zu den Gehältern unserer Masteralumni liegen gegenwärtig noch nicht vor.
Und was sagen die Arbeitgeber?
Interview mit Mag. Liane Karner, Partnerin HR und Tax, KPMG Alpen-Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Mai 2008
1. Sie sind seit einigen Jahren Kooperationspartner der FH Wiener Neustadt (z.b. bei der Jobmesse oder den Special Interest Days). Was sind die Beweggründe für diese Zusammenarbeit und welchen Nutzen ziehen Sie als KPMG daraus?
Die FH Wiener Neustadt besitzt ein ausgesprochen gutes Ausbildungsniveau, wobei die Verflechtung von Theorie und praxisnaher Ausbildung ganz besonders überzeugt.
2. Die Ausbildung an der FH Wiener Neustadt ist für viele ein Karriere-Sprungbrett. Warum arbeiten Sie gerne mit Absolventen und noch Studierenden der FH zusammen?
Die fachspezifische Ausrichtung der FH Wiener Neustadt stellt für unsere Branche eine sehr gute Voraussetzung für einen beruflichen Einstieg dar.
3. Zum Schluss: Welche Tipps können Sie Studierenden und Absolventen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch mitgeben?
Zeigen Sie sich interessiert, offen und natürlich und nutzen Sie die Chance, mit zahlreichen Unternehmensvertretern zum Beispiel bei der jährlichen Jobmesse persönlich in Kontakt treten zu können!