Ein etwas anderer Start in den Job


16. Oct 2020

Shelley Vollnhofer startete im Mai ihren neuen Job in der Abteilung Study Services der FHWN - und erlebte einen Einstieg der anderen Art.

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Es gibt wohl viele Situationen im Leben, in denen der Einstieg in einen neuen Job nicht gerade einfach ist - sei es ein Umzug oder andere aufwändige Änderungen im Privatleben. Was Shelley Vollnhofer im Mai diesen Jahres erlebt hat, übersteigt all das noch einmal um ein Vielfaches: Sie trat ihre neue Stelle mitten in der Corona-Krise an. In der Abteilung Study Services sollte sie als Betreuerin der Bachelor-Studierenden des Studiums "Business Consultancy International" unterstützen - grundsätzlich schon keine leichte Aufgabe, zumal sich die Studierenden mit einer unklaren Situation konfrontiert sahen, ob ihr Auslandssemester wie geplant stattfinden kann oder nicht.

Technik und Geduld als Erfolgsbausteine

Doch auch für Shelley selbst gab es zu Beginn die eine oder andere Hürde zu bewältigen. "Ich hatte sehr gehofft, dass ich meine ersten Tage im neuen Job am Campus absolvieren kann - das hat dann aber leider aufgrund der Situation nicht geklappt. Meine Kolleginnen und Kollegen haben sich damals Sorgen gemacht, dass der "digitale Einstieg" für mich extrem schwierig werden würde. Im Nachhinein betrachtet war es aber wirklich fantastisch", freut sie sich über das gelungene Onboarding, trotz erschwerender Bedingungen.


Die vielen Fragen, die Shelley naturgemäß hatte, konnten durch effektive Meetings und dank des souveränen Einsatzes der technischen Möglichkeiten schnell aus dem Weg geräumt werden. "Während des ersten Monats hatte ich jeden Tag zahlreiche Skype-Anrufe - konzentrierte Schulungen in verschiedenen Bereichen mit zuvor verschickten Notizen, Screen-Sharing und viel Geduld! Nach jedem Anruf hatte ich ein paar ruhige, ununterbrochene Stunden, um langsam alles, was ich gerade gelernt hatte, durchzugehen und wirklich alles zu verinnerlichen. Als diese Schulungssitzungen im Juni beendet waren, vermisste ich die Online-Interaktion tatsächlich jeden Tag."

Der "erste" Tag im Büro

Als die Situation es schlussendlich ermöglichte, stand Shelley ihr erster Tag in ihrem tatsächlichen Büro bevor - eine besondere Situation, wie sie heute zugibt. "Es war ein merkwürdiges, aber lustiges Gefühl, meine Kollegen zum ersten Mal persönlich zu treffen, nachdem ich so eng mit ihnen online gearbeitet hatte." Doch auch zwischenmenschlich merkte sie schnell, dass sie perfekt in ihr neues Team passte. Was man in jedem Satz, den Shelley über ihre Anfangszeit an der FH Wiener Neustadt erzählt, merkt, ist die mitschwingende Dankbarkeit. "In solch unsicheren Zeiten kann mit Hilfe der modernen Technologie - und mit ein wenig Kreativität, Flexibilität, einer positiven Einstellung und der Bereitschaft, von unserer Seite zu lernen - viel erreicht werden, sogar über unsere Erwartungen hinaus!"


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