Forschungsbereich - Neue Bedrohungen

Neue Bedrohungen

Mit der rapiden Entwicklung technischer Geräte und neuer Kommunikationsformen sind auch neue Gefahren für die Sicherheit in Österreich und der Welt entstanden. Onlinekriminalität, Hacking und Pishing sind mittlerweile weitverbreitete Begriffe. Auch weniger bekannte Phänomene wie der Schutz kritischer Infrastruktur stellen neue Herausforderungen für die österreichische Polizei dar. Die Fakultät Sicherheit forscht in allen genannten Bereichen und bietet einen eigenen Weiterbildungslehrgang für den Bereich Cybercrime an, um die neuesten Erkenntnisse direkt in die polizeiliche Praxis übernehmen zu können.

Cybercrime ist ein Begriff für ein breites Spektrum an kriminellen Phänomen, die unter Ausnutzung der Informations- und Kommunikationstechnik begangen werden. Dazu zählen auch Angriffe gegen technische Geräte. Die Fakultät Sicherheit untersucht in diesem Bereich Phänomene wie Cybermobbing und Cybergrooming und setzt sich auch mit dem Einsatz von Kryptowährung (z. B. Bitcoins) für Verbrechen auseinander.

Der Schutz kritischer Infrastruktur bezieht sich auf Systeme, die von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher Funktionen sind und deren Störung erhebliche Auswirkungen hätte. So sind Energie und Strom im digitalen Zeitalter Garanten für die Existenz der Zivilisation, wie wir sie heute kennen. Die Fakultät Sicherheit beforscht in diesem Bereich die Auswirkungen von Black-out-Szenarien und verschiedene Präventionsstrategien.

Publikationen

Glaser, Karin (2015): "Terrorism and the Economy - Impacts on the Capital Market and the Global Tourism Industry". In: Eleven International Publishing. Den Haag.
Glaser, Karin (2015): „Economic Effects of Terrorism“. In: Glaser, Karin (Hrsg.) (Hrsg.). Eleven International Publishing. Den Haag.

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