Internationale Auszeichnung für FHWN-Forscherin Sarah Marth


22. Sept. 2026

FHWN-Wissenschaftlerin Sarah Marth erhält für ihre Dissertation einen internationalen Preis für angewandte Wirtschaftspsychologie.

Sarah Marth beim International Congress of Applied Psychology (ICAP) 2026.

Sharing-Angebote sind längst Teil des Alltags. Sarah Marth, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Marketing an der FH Wiener Neustadt, untersuchte, was das Vertrauen in solche Angebote beeinflusst und damit ihre Nutzung fördert. Ihre Forschung wurde nun international ausgezeichnet.

Auszeichnung auf internationaler Bühne

Beim International Congress of Applied Psychology (ICAP) wurde Sarah Marth mit dem Christine Roland-Lévy Preis für ihre Dissertation ausgezeichnet. Zudem präsentierte sie ihre Forschung vor internationalem Fachpublikum.

Es ist wirklich eine besondere Ehre, von einer so renommierten internationalen Vereinigung für meine Dissertation ausgezeichnet und zur Präsentation eingeladen zu werden. Diese Anerkennung motiviert mich enorm, meine Forschung im Bereich der Wirtschaftspsychologie mit voller Energie weiterzuführen“, sagt Marth.

Vertrauen als Schlüssel

In ihrer Dissertation an der Wirtschaftsuniversität Wien untersuchte Marth, wie Vertrauen und wahrgenommenes Risiko die Nutzung von Sharing-Angeboten beeinflussen. Ein zentrales Ergebnis: Klare Regeln, deren Kontrolle und Konsequenzen bei Verstößen stärken das Vertrauen und reduzieren das wahrgenommene Risiko. Daraus ergeben sich auch konkrete Erkenntnisse für Anbieterinnen und Anbieter, die Sicherheit und Vertrauen bei der Nutzung ihrer Angebote fördern wollen.

Seit mehreren Jahren forscht Marth zum Verhalten von Konsumentinnen und Konsumenten. Diesen Schwerpunkt führt sie am Institut für Marketing der FH Wiener Neustadt weiter und bringt ihre Expertise zugleich in die Lehre ein.

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.

Sarah Marth bei der Verleihung des Christine Roland-Lévy Preises beim ICAP 2026.
© IAAP


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