Unter dem Leitgedanken „Creating & Managing Success through Innovation” fokussiert sich das Institut für Unternehmensgründung & Innovation auf folgende Schwerpunkte:

  • Innovation generieren
  • Innovation umsetzen
  • Innovation steuern
  • Innovation sichern

Wir bieten Forschung, Lehre & Weiterbildung in folgenden Bereichen:

  • Innovationsmanagement
  • Digitale Transformation
  • Entrepreneurship (Unternehmertum)

Lehre

Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen legt das Institut großen Wert auf die Praxisorientierung der Lehrveranstaltungen. Interessante Beispiele von Unternehmen der verschiedensten Branchen sowie Gastvorträge aus der Praxis bieten einen Blick über den Tellerrand der Theorie hinaus.

Lehrmethoden

Customer Journey Workshop

Das Institut hat im Rahmen des Master-Studiengangs Entrepreneurship & Applied Management in einem Workshop-Format die Methode Customer Journey vorgestellt. Unternehmen erkennen heute die Notwendigkeit, die eigene Organisation aus der Sicht der Kundin bzw. des Kunden zu verstehen. Es existieren in nahezu jedem Unternehmen KundInnenkontaktpunkte (Customer Touchpoints), die mindestens gleichbedeutend für den Erfolg des Unternehmens sind wie das Produkt oder der Preis.

Customer Journey ist eine Methode, um sich in die Kundin bzw. den Kunden hineinzuversetzen und so die Kommunikation und Prozesse, aber auch interne Workflows und Strategien kundInnenzentriert auszurichten.

Design Thinking – kundInnenzentriert Ideen für die Lösung von Problemen entwickeln

Das Institut hat im Rahmen des Master-Studiengangs Entrepreneurship & Applied Management in einem Workshop-Format die Methode Design Thinking vorgestellt. Studierende hatten die Möglichkeit, Werkzeuge anhand einer Problemstellung aus der Praxis anzuwenden, um Ideen für mögliche Lösungen zu entwickeln.

TrainerInnenteam: Dr. Beate Edl, Dr. Susanne Roiser, DI Stefan Weinfurter

Design Thinking ist ein Ansatz (ein Prozess), der zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die aus AnwenderInnensicht (NutzerInnensicht) überzeugend sind. Beim Design Thinking kommen verschiedenste Methoden von Kreativitätstechniken zum Einsatz – von Empathie (verschiedene Methoden, sich in die Lage der Kundin/des Kunden bzw. der Nutzerin/des Nutzers zu versetzen) bis zur Erstellung von einfachsten Modellen/Prototypen, die die Lösung veranschaulichen und greifbar machen sollen, um diese dann iterativ immer wieder zu testen, zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Dieser Design-Thinking-Ansatz wird in einem Workshop, der in Zusammenarbeit mit „Dialog im Dunkeln“ (Führung mit sehbehinderten Menschen) in Wien durchgeführt wird, angewandt. Dabei werden verschiedene Methoden praktisch umgesetzt und Ideen für Lösungen für sehbehinderte Menschen entwickelt.

Weiterhin wurde eine Führung bei Dialog im Dunkeln organisiert. Dialog im Dunkeln bietet über das Medium der Dunkelheit nachhaltig beeindruckende Erlebnisse. Ein Besuch ist eine gleichermaßen unterhaltsame und lehrreiche Erfahrung, die die BesucherInnen sich selbst und ihre Mitmenschen besser verstehen lässt. Respekt für menschliche Vielfalt und Individualität wird über Begegnungen zwischen blinden/sehbehinderten und sehenden Menschen humorvoll gefördert. Ziel ist der Abbau zwischenmenschlicher Barrieren und somit ein offener und vorurteilsfreier Umgang miteinander.

http://www.imdunkeln.at/index.php/de/

Forschung

Ziel der Forschung im Institut ist es, zu einem besseren Verständnis der Entstehung und der Entwicklung neuer Unternehmen beizutragen (Entrepreneurship). Dies kann sich sowohl auf junge Start-ups als auch auf etablierte Unternehmen beziehen.

Das Institut für Unternehmensgründung & Innovation pflegt Kooperationen mit ausländischen Universitäten, wie beispielsweise der University College London, der University of Liverpool und der Xi’an Jiaotong-Liverpool University. Gemeinsam erarbeitete Forschungsergebnisse werden auf zentralen Konferenzen vorgestellt und in wissenschaftlichen Journalen publiziert.

Forschungsschwerpunkte

Entrepreneurial Marketing: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmensgründungen besteht in einem zielgerichteten Marketing. Im Gegensatz zum Marketing in etablierten Unternehmen, verfügen junge Unternehmen noch nicht über eigene Vergleichswerte; zudem steht ihnen typischerweise nur ein begrenztes Budget für ihre Marketingaktivitäten zur Verfügung. Entrepreneurial Marketing untersucht Besonderheiten des Marketings für junge Unternehmen und leitet Erfolgsfaktoren ab.

Entrepreneurial Finance: Einer der ältesten Forschungszweige im Bereich des Entrepreneurships ist Entrepreneurial Finance. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Unternehmen ihre Aktivitäten finanzieren können. Insbesondere wird analysiert, welche Finanzierungsquellen existieren und wie sie sich von denen etablierter Unternehmen unterscheiden.

Entrepreneurial Innovation: Im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns steht die Innovation. Neue Produkte oder Dienstleistungen ermöglichen überdurchschnittliche Wachstumschancen, jedoch bei nicht zu vernachlässigendem Risiko. Innovationstätigkeiten sind dabei allerdings nicht notwendigerweise auf junge Unternehmen beschränkt. Auch in etablierten Unternehmen können Innovationen entstehen.

Academic Entrepreneurship: Die Frage, wie aus Forschungsergebnissen in Form „roher” Technologien wertschaffende Unternehmen entstehen, wird angesichts drohender Wohlstandsverluste gerade in klassischen Industrienationen von VertreterInnen der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zunehmend diskutiert. Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen sollen nicht nur unternehmerisch denken, sondern auch handeln. Damit Unternehmensgründungen aus der Forschung wertvolle Beiträge zur Schaffung von Arbeitsplätzen, Innovation und regionalem Wohlstand leisten können, müssen akademische GründerInnen ihre Technologien in marktgerechte Produkte überführen können. In der Praxis ist akademisches Entrepreneurship bislang jedoch ein relativ schwach verstandenes Phänomen.

Digitale Innovation & Disruption: Transformation von Geschäftsmodellen: Die Digitale Transformation stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, bietet jedoch Unternehmen Möglichkeiten, ungenutzte Potenziale zu heben. Der Forschungsbereich Digitale Geschäftsmodelle verfolgt das Ziel, den Einfluss von digitalen Technologien auf die Elemente und Ebenen der Geschäftsmodelle von Unternehmen mehrerer Branchen zu untersuchen. Neben der Transformation bestehender Geschäftsmodelle für eine digitale Zukunft wird der disruptive Charakter der Digitalisierung innerhalb von Produkten, Unternehmen und Branchen untersucht. Im Rahmen unserer Forschungstätigkeit konzentrieren wir uns daher auf folgende Schwerpunkte: Die Integration externer AkteurInnen in den Innovationsprozess (Open Innovation & Interaktive Wertschöpfung, Geschäftsprozessmanagement)

  • Die Transformation etablierter Organisationen angesichts disruptiver technologischer Innovation und Digitalisierungsentscheidungen (wie Industrie 4.0, Internet of Things, Internet of Production, Big Data, Data Analytics)
  • Die systematische Entwicklung von Geschäftsmodell-Innovationen (Geschäftsmodellinnovationen, Plattformökonomie)
  • Die Gestaltung kundInnenzentrierter Wertschöpfungsmodelle sowie das Management variantenreicher und individueller Produktprogramme (Customer Co-Creation, Mass Customization, Smart Products)
  • Die Förderung unternehmerischer Nachhaltigkeit durch technologische Innovationen, aber auch die Erforschung gesellschaftlicher Herausforderungen durch neue Technologien (Responsible Innovation)

Leitung

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