Cornelia Felbinger
Position
Standort
Campus WieselburgZeiselgraben 4
3250 Wieselburg
Forschungsaktivitäten
Future Meat
Ziel des Projektes „Future Meat“ ist es aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes „Cleaner Meat“, eine rechtssichere, sensorisch akzeptierte und industriell skalierbare Nitritfreiheit ohne „verstecktes“ Nitrat/Nitrit bei Wurstwaren zu erreichen, wobei sich das AP 4 – Sensorik & Verbraucherakzeptanz mit sensorischen Parametern im Zuge des Entwicklungsprozesses beschäftigt. In diesem Arbeitspaket sollen sensorische Vergleiche zwischen den nitritfreien und den Standardvarianten angestellt werden und so die Auswirkungen der Nitritfreiheit auf sensorische Merkmale wie Geschmack, Farbe, Konsistenz, Textur und Mundgefühl hin untersucht werden.
Exotisches Österreich
Sensorische Evaluierung von ausgewählten exotischen Bio-Gewürz-, Kräuter- und Teearten in Form von hedonischen Tests im Zuge des EIP-AGRI-Projektes „Exotisches Österreich“
Cleaner Meat
Sensorische Untersuchungen von salz- und nitritreduzierten Fleisch- und Wurstwaren
SusFoMa
Erforschung alternativer Ressourcen und Einführung neuartiger Ansätze, um die Abfallerzeugung zu minimieren und ölbasierte, nicht abbaubare Kunststoffe durch erneuerbare und nachhaltige biobasierte Alternativen zu ersetzen. Als vielversprechende Quelle für den letztgenannten Zweck sind Lebensmittelverluste, also die Abfallströme, die in der Lebensmittelproduktion oder -lieferkette vor dem Einzelhandel entstehen. Die Forschungshypothese des Forschungsprojekts SusFoMa ist, dass anfallende lignozellulosehaltige Rohstoffe durch einen nachhaltigen chemischen Ansatz direkt zu Vorläufern zellulose-nanofaserverstärkter thermoplastischer Eigenschaften verarbeitet werden können. Das Ziel ist es, auf Basis von Nebenprodukten der Lebensmittelverarbeitung intakte Cellulose-Nanofasern zu erhalten, die die kleinste Untereinheit in der Cellulosefaser pflanzlicher Zellen darstellen und für ihre herausragende mechanische Festigkeit bekannt sind, um wettbewerbsfähige, leistungsstarke Biokunststoffe herzustellen. Dadurch wird der Lebensmittelverluststrom in einen Vorläufer umgewandelt, der mittels additiver Fertigung weiterverarbeitet werden kann