Roland Palkovits
Position
Standort
Campus 1 Wiener NeustadtJohannes Gutenberg-Straße 3
2700 Wiener Neustadt
Forschungsaktivitäten
PRONG
Um die Umstellung auf erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcen zu ermöglichen, sind dringend neue Technologien zur Langzeitspeicherung von Strom notwendig. Weiters müssen chemische Zwischenprodukte erneuerbar hergestellt werden können, um die industrielle Produktion in Europa sicherzustellen. Die Spaltung von Wasser zu Wasserstoff, sowie die Umwandlung von CO2 in Synthesegas und Methan sind vielversprechende elektrochemische Prozesse um dies zu ermöglichen.
AktivMAT
Wasser und CO2 als nachhaltige Rohstoffe zur Synthese grüner Gase (zB H2 und Syngas) als Energieträger und Prozessgas werden eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft spielen. Damit verbunden sind neue Chancen für Unternehmen, sowohl im Apparatebau, Komponenten und Zulieferindustrie, als auch für Dienstleistung, Netz und Energieunternehmen. Das Projekt ActivMAT fokusiert sich auf die weitere Entwicklung und ein grundlegendes Verständnis der aktiven Materialien und Werkstoffe der gebräuchlichen H2 und CO2 Elektrolyseure. Im Fokus stehen der alkalische Wasserelektrolyseur (Alkaline Water Electrolyser, AE) und Materialien für die direkte elektrochemische CO2 Reduktion.
UMCAWE
Das Hauptziel ist die elektrochemische Umwandlung von CO2-Emissionen aus zwei verschiedenen Quellen (Zementherstellung, Biogaserzeugung). Das Zielprodukt ist in diesem Fall Methan, da es in beiden Industriebereichen direkt vor Ort genutzt werden kann. Bei der Zementherstellung kann Methan als hochwertiger Brennstoff für Zementöfen verwendet werden. Bei der Biogasvergärung ist Methan bereits das Zielprodukt, durch die Umwandlung des Nebenprodukts CO2 in Methan würde die Gesamtqualität des entstehenden Biogases erheblich gesteigert. In diesem Fall kann das aufbereitete Biogas auch für andere Zwecke als zum Heizen verwendet werden. Dadurch könnte der gesamte Biogasprozess wirtschaftlich rentabler gestaltet werden.
CircularPro
Im Projekt „CircularPro“ wird ein Weiterbildungsprogramm für KMUs entwickelt, das Produktentwickler, Produktdesigner und Entwicklungsingenieure befähigen soll Produkte kreislauffähig zu gestalten. Es werden Module mit Schwerpunkten in Grundlagen und Rahmenbedingungen der Kreislaufwirtschaft, kreislauffähige Werkstoffe, kreislauforientierte Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien sowie kreislaufbasierte Produkt-Service Systeme entwickelt. Mit dieses Modulen sollen Teilnehmer*innen Kompetenzen aufbauen, um in Zukunft effektiv nachhaltige und kreislauffähige Produkte und Produkt-Service Systeme zu entwickeln. Um den Praxisbezug herzustellen, werde für alle Module Fallbeispiele und praktische Übungen entwickelt, die die theoretischen Inhalte ergänzen. Mit dem Innovation Lab der FHWN steht eine Laborumgebung zur Verfügung, die für das Prototyping und Veranschaulichung von kreislaufähigen Produkten dienen kann. Dieses Projekt wird vom FFG im Rahmen des Innovation Camps Programmes gefördert.
E-Steril
Ziel dieses von der FFG im Rahmen des Programmes FORTE geförderten Projektes ist die Entwicklung eines autonomen sensor-gesteuerten Filtersystems, welches elektrochemisch hochreaktive Moleküle erzeugt und dadurch pathogene Keime oder chemische Kampfstoffe zerstören soll.