Christoph Schmidl
Position
Standort
Campus WieselburgZeiselgraben 4
3250 Wieselburg
Studiengänge / Lehrgänge
Forschungsaktivitäten
PRONG
Um die Umstellung auf erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcen zu ermöglichen, sind dringend neue Technologien zur Langzeitspeicherung von Strom notwendig. Weiters müssen chemische Zwischenprodukte erneuerbar hergestellt werden können, um die industrielle Produktion in Europa sicherzustellen. Die Spaltung von Wasser zu Wasserstoff, sowie die Umwandlung von CO2 in Synthesegas und Methan sind vielversprechende elektrochemische Prozesse um dies zu ermöglichen.
AktivMAT
Wasser und CO2 als nachhaltige Rohstoffe zur Synthese grüner Gase (zB H2 und Syngas) als Energieträger und Prozessgas werden eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft spielen. Damit verbunden sind neue Chancen für Unternehmen, sowohl im Apparatebau, Komponenten und Zulieferindustrie, als auch für Dienstleistung, Netz und Energieunternehmen. Das Projekt ActivMAT fokusiert sich auf die weitere Entwicklung und ein grundlegendes Verständnis der aktiven Materialien und Werkstoffe der gebräuchlichen H2 und CO2 Elektrolyseure. Im Fokus stehen der alkalische Wasserelektrolyseur (Alkaline Water Electrolyser, AE) und Materialien für die direkte elektrochemische CO2 Reduktion.
UMCAWE
Das Hauptziel ist die elektrochemische Umwandlung von CO2-Emissionen aus zwei verschiedenen Quellen (Zementherstellung, Biogaserzeugung). Das Zielprodukt ist in diesem Fall Methan, da es in beiden Industriebereichen direkt vor Ort genutzt werden kann. Bei der Zementherstellung kann Methan als hochwertiger Brennstoff für Zementöfen verwendet werden. Bei der Biogasvergärung ist Methan bereits das Zielprodukt, durch die Umwandlung des Nebenprodukts CO2 in Methan würde die Gesamtqualität des entstehenden Biogases erheblich gesteigert. In diesem Fall kann das aufbereitete Biogas auch für andere Zwecke als zum Heizen verwendet werden. Dadurch könnte der gesamte Biogasprozess wirtschaftlich rentabler gestaltet werden.
EigenStrom2Go
Ziel dieses Sondierungsprojektes ist es Motivationen und Bedürfnisse aller Stake-holder in Rahmen einer Stakeholder Analyse zu erforschen. Darauf aufbauend werden für unterschiedliche Use Cases Service Design Blueprints erstellt und eine Machbarkeitsanalyse nachfolgenden Kriterien durchgeführt: Rechtlich, Technisch, Wirtschaftlich, Netzdienlichkeit. Daraus wird der Entwicklungsbedarf für eine Umsetzung des EigenStrom2Go Konzepts in Rahmen eines nachfolgenden FEI Projektes abgeleitet.
Clean Tech Club
Die Energiewende ist die zentrale Aufgabe bei der Bekämpfung des Klimawandels. Um diese große Herausforderung zu meistern, braucht es talentierte, kooperationsfähige und gut ausgebildete Menschen auf diesem Gebiet. Der “Clean Tech Club” ist eine Netzwerkgruppe die aus Schüler*innen aller Altersstufen und Stakeholdern aus den Bereichen Forschung, Wissenschaft, Bildung und/oder Wirtschaft entstehen wird. Sie alle teilen die Vision, dass die Energiewende möglich ist, wenn sie sich auf einen kooperativen Entwicklungsprozess einlassen. Um die erforderliche Entwicklungsarbeit zu leisten gibt es drei verschiedene Innovationsräume. Für die Involvierungsphase nutzen wir das mobile Energie Labor (Energy Trailer), um mit modernster Technik und faszinierenden Experimenten ein niederschwelliges außerschulisches Angebot für Kinder und Jugendliche vor Ort zu setzten. Junge Talente können sich dann im stationären Angebot der Innovationslabore gemeinsam mit den Unterstützer*innen aus Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft ihr Wissen vertiefen und in der Innovationswerkstatt eigenen Ideen und Lösungen arbeiten und umsetzen. In den wöchentlichen Netzwerktreffen werden komplexe Zusammenhänge diskutiert und nach Lösungsstrategien gesucht. In der Experimentierphase werden die Ideen realisiert und die Ergebnisse validiert. Weiters soll es einen intensiven Austausch und Kooperationen mit allen weiteren geförderten Co-Creation Spaces geben. Um das Projekt weiterzuentwickeln wird es jedes Jahr eine mehrtägige Exkursion geben, um von Best Practice Beispielen zu lernen. Damit möglichst viele Menschen von den Ergebnissen des Co-Creation Prozesses profitieren werden die Teilnehmer*innen selbst Lehr- und Lernmittel mit Hilfe moderner Technologie (z.B.: Lehrvideos, Podcasts, Virtual Reality) erstellen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Menschen aus der Wirtschaft und Wissenschaft, können neue Bildungswege und/oder Berufswege für junge Talente, besonders aber für Mädchen aufgezeigt und ermöglicht werden.
NETSE
Das Institut für Nachhaltigkeit und der Fachbereich Consumer Science an der Fachhochschule Wiener Neustadt am Campus Wieselburg erforschen gemeinsam mit zahlreichen Forschungs- und Industriepartner*innen die Bedürfnisse potentieller Mitglieder von Energiegemeinschaften sowie die Anforderungen an Kommunikationsschnittstellen um zum Beispiel Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Elektrotankstellen in eine Energiegemeinschaft integrieren zu können. Weitere Forschungsthemen betreffen die optimale Planung von Energiegemeinschaften und deren Organisationsformen.
E-Red
Stand-des-Wissens und Stand-der-Technik von möglichen Primär- und Sekundärmaßnahmen hinsichtlich deren Wirkungsweise sowie Effekten bzgl. Emissionen und Effizienzverhalten für Speicheröfen (Maßnahmen- und Technologiescreening)