Meaningful Work: FH Wiener Neustadt zeigt, was Arbeit bedeutsam macht


23. Juli 2026

Im Rahmen einer Erasmus+ BIP-Woche gewannen Studierende aus Österreich, Finnland & Deutschland neue Perspektiven auf sinnstiftende Arbeit.

Die Bedeutung von Sinn im Beruf nimmt in der heutigen Arbeitswelt stetig zu. Neben fachlichen Interessen rückt zunehmend die Frage in den Fokus, wie Arbeit mit den eigenen Werten, Stärken und Lebenszielen in Einklang gebracht werden kann.

Entscheidend für das Erleben von Meaningful Work sind laut Forschung vor allem drei Aspekte: die Möglichkeit, individuelle Fähigkeiten einzubringen, eigenverantwortlich zu handeln und mit der eigenen Arbeit einen positiven Beitrag zu leisten.

Meaningful Work für die nächste Generation

Gerade für Studierende und Berufseinsteiger:innen spielt die Frage nach sinnstiftender Arbeit eine immer größere Rolle. In einer Arbeitswelt, die von technologischem Wandel, globalen Herausforderungen und vielfältigen Karrierewegen geprägt ist, wird Meaningful Work zu einem wichtigen Orientierungspunkt für die berufliche Entwicklung.

Im Rahmen eines Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) kamen Studierende aus Österreich, Deutschland und Finnland zusammen, um sich intensiv mit Meaningful Work auseinanderzusetzen. Das Hochschulformat verbindet digitale Lernphasen mit einer gemeinsamen Präsenzwoche. Unter der Leitung von Lisa Zach und Mario Kwas beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie sinnstiftende Arbeit erlebt und aktiv gestaltet werden kann.

Begleitend wurde mithilfe eines standardisierten Fragebogens untersucht, wie sich die Einstellungen der Studierenden im Verlauf der Programmwoche veränderten. Erfasst wurden unter anderem Meaningfulness, Selbstreflexion, Motivation, Karrieregestaltung und Resilienz.

Die Ergebnisse zeigen: Für viele Teilnehmende bedeutet Meaningful Work nun weit mehr als beruflicher Erfolg. Stattdessen stehen Sinn, gemeinsame Verantwortung und der Beitrag für andere im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass junge Menschen Leistung und Sinn nicht als Widerspruch sehen, sondern beides miteinander verbinden möchten.

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.


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