FHWN & FOTEC ermöglichen frühzeitige Erkennung verbrauchter Luftfilter


19. März 2026

Im Forschungsprojekt SAFE wird ein Sensorsystem entwickelt, das frühzeitig erkennt, wann Aktivkohlefilter ihre Schutzwirkung verlieren.

Person testet Sensorsystem zur frühzeitigen Erkennung verbrauchter Luftfilter im Labor

Wie kann im Fall eines Chemieunfalls festgestellt werden, ob ein Luftfilter noch ausreichend Schutz bietet? Im Forschungsprojekt SAFE entwickeln Forschende der FOTEC und der FH Wiener Neustadt ein intelligentes Sensorsystem, das frühzeitig anzeigt, wann ein Aktivkohlefilter seine Wirksamkeit verliert.

Unser Ziel ist es, den Zustand von Aktivkohlefiltern während des Betriebs messbar zu machen“, erklärt Marlies Bartel-Schlauf von der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt. „Eine neuartige Sensorlösung kann künftig helfen, Filter rechtzeitig auszutauschen und die Sicherheit von Schutzsystemen weiter zu erhöhen.

SAFE wird im Rahmen des Verteidigungsforschungsprogramms FORTE (BMF/FFG) gefördert; beteiligt sind neben FOTEC und FH Wiener Neustadt auch Attophotonics Biosciences GmbH sowie das Bundesministerium für Landesverteidigung.

Technologieentwicklung an der FHWN

Der Fachbereich Electrical Engineering der FH Wiener Neustadt entwickelt die Sensorik, Auswerteelektronik und Software zur Analyse der Sensordaten. In Zusammenarbeit mit der FOTEC wird zudem ein bestehender Prüfstand für Aktivkohlefilter um die neue Sensorik ergänzt, um verschiedene Filtermaterialien unter praxisnahen Bedingungen zu testen.

Durch die Kombination verschiedener Sensortechnologien und datenbasierter Auswertung können wir den Zustand eines Filters deutlich präziser bestimmen als bisher“, erklärt Roland Palkovits, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Electrical Engineering. „Langfristig könnte eine solche Technologie dazu beitragen, Filtersysteme effizienter zu betreiben und ihre Wartung besser zu planen.“

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.


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