FHWN erhält Stiftungsprofessur für KI in der Landwirtschaft


30. Apr. 2026

Die FH Wiener Neustadt erhält eine Förderung für eine Stiftungsprofessur für KI in der Landwirtschaft am Francisco Josephinum Wieselburg.

Gruppenfoto vor Traktor: Personen mit Drohne am Campus Francisco Josephinum in Wieselburg

Stärkung für den Agrarbereich

Extreme Wetter, knappe Ressourcen und steigende Anforderungen setzen die Landwirtschaft unter Druck. Künstliche Intelligenz kann hier unterstützen – entscheidend ist jedoch ihre zuverlässige Anwendung im Alltag. Genau daran arbeitet die Stiftungsprofessur der FH Wiener Neustadt gemeinsam mit Josephinum Research, die im Rahmen der FTI-Strategie Niederösterreich 2027 durch das Land Niederösterreich und die Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich erfolgt.

Mit dem Förderzuschlag zur Stiftungsprofessur werden die Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft gezielt vertieft. Markus Gansberger hat mit seinem Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming früh wichtige Impulse gesetzt und KI als Schlüsselkompetenz in der Ausbildung verankert. Unser Dank gilt dem Land Niederösterreich und der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich für die Förderung dieser Initiative“, so die Geschäftsführung der FH Wiener Neustadt, Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin.

Daten als Schlüssel für erfolgreiche KI

Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz wird oft durch unzureichende Daten begrenzt. Die Stiftungsprofessur setzt daher auf einen datenzentrierten Ansatz („Data-Centric AI“), bei dem die Qualität und Verfügbarkeit von Daten im Mittelpunkt stehen. Durch verbesserte Aufbereitung, Ergänzung und Nutzung von Daten sollen Anwendungen entstehen, die im Alltag zuverlässig funktionieren und einen Beitrag zu Themen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und nachhaltige Produktion leisten.

Studium als Ausgangspunkt für Innovation

Am Campus Francisco Josephinum in Wieselburg ist das Thema seit 2018 fest in der Lehre verankert. Der Bachelorstudiengang Agrartechnologie & Digital Farming gehört zu den ersten Programmen, die Künstliche Intelligenz gezielt in die landwirtschaftliche Ausbildung integrieren.

Wir haben früh erkannt, welches Potenzial Künstliche Intelligenz für die Landwirtschaft bietet. Die Stiftungsprofessur ist ein wichtiger Meilenstein, um diesen Weg konsequent weiterzugehen sowie Forschung und praxisnahe Ausbildung noch enger zu verzahnen“, betont Markus Gansberger, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs.

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.


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