In der historischen Entwicklung unterlag die Landwirtschaft verschiedenen naturwissenschaftlichen und technischen Innovationsschüben. Nun sind Mechatronik und Informatik die wesentlichen Treiber des technologischen Fortschritts in der Landwirtschaft.

Key Facts

Akademischer Grad
Akademischer Grad
Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Sprache
Sprache
Deutsch
Ects
ECTS
180
Campus
Campus
Campus Francisco Josephinum Wieselburg
Dauer
Dauer
6 Semester
Start
Studienbeginn
Oktober
Organisationsform
Vollzeit in berufsermöglichender Organisationsform
Aufnahmetermin(e)
Laufend
Kosten
EUR 363,36 + EUR 21,20 ÖH-Beitrag pro Semester
Studienplätze
25
Bewerbungsfrist
15.07.2023
Pflichtpraktikum
Ja

Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming - Jetzt bewerben!

Highlights

  • Ausbildung in Smart Farming
  • Mitarbeit an innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten & Top-Referent*innen
  • Exzellente Infrastruktur – vom Labor bis zum Feld
  • Studieren im Schloss Weinzierl (Wieselburg)
  • Hervorragende Karriereperspektiven
  • Einzigartige Ausbildung in Österreich
  • Top-ReferentInnen:
  • Schrabauer Foto
    Bakk.techn.Dipl.-Ing.Dr. Josef Schrabauer, BEd.
    Agrarexperte
    Dr. Josef Schrabauer promovierte an der Universität für Bodenkultur. Er gilt als Pionier des Körnersorghum-Anbaus und als der Experte für trockentolerante Gräser in Österreich.
  • CD klein
    Dr. Christian Dürnberger
    Philosoph, Ethik in der Landwirtschaft
    Christian Dürnberger, Doktor der Philosophie und Magister der Kommunikationswissenschaften, arbeitet seit über einem Jahrzehnt an verschiedenen Forschungsinstitutionen in Deutschland wie Österreich zu ethischen Fragen in der Landwirtschaft. Gegenwärtig ist er Post-Doc am Messerli Forschungsinstitut/Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung an der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
  • Unbenannt 1
    Ing. Claudia Zinner, MSc
    Kommunikationsexpertin für Landwirtschaft, Unternehmerin
    Claudia Zinner ist Absolventin des FJ Wieselburg, und hat Agrarwissenschaften & Kommunikation studiert. Ihre Schwerpunkte sind: Landwirtschaft im gesellschaftspolitischen Diskurs (Diskurs- und Medienwirkungsforschung, Framing, Strategie- und Werteforschung). Sie verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Landwirtschaft und in politischen Büros. Mit dem ersten „Kommunikationsbüro für Landwirtschaft“ und der „Werbeagentur für Landwirtschaft – wertgeben.at“ ist sie selbständige Unternehmerin.
  • Berufsfelder & Karriere

    Sie werden für zukunftsträchtige Berufsfelder ausgebildet und dürfen sich auf vielfältige und hervorragende Karriereperspektiven freuen:

    • Agrar- & Landtechnik-Industrie (u. a. als Manager*in, Projektleiter*in, Entwickler*in)
    • Landwirtschaftliche Betriebe (u. a. als Anwender*in, überbetriebliche/r Dienstleister*in)
    • Service & Vertrieb (u. a. für neueste Smart Farming Technologien, als Key Account Manager*in)
    • Verbände & Interessensvertretungen (u. a. als Agrarberater*in)
    • Forschung & Entwicklung (u. a. angewandte Forschung, Technologie- und Methodenentwicklung)
    • Unternehmensgründung (u. a. Start-ups für innovative agrarische Technologien)

    Praxisperspektiven

    Die Digitalisierung ist in der Landwirtschaft weit fortgeschritten. Traktoren lenken GPS-gestützt, Pflanzen werden bedarfsgerecht gedüngt und die Milch wird während der Melkung automatisch untersucht.

    Stimmen aus der Praxis

    DI (FH) Thomas Riegler

    Landwirt

    "IT-Kenntnisse sind für die moderne Landwirtschaft, in der mit sensorgesteuerten Maschinen gearbeitet wird, unerlässlich. Die bedarfsgerechte Düngung und der zielgerichtete Pflanzenschutz sparen Betriebsmittel und sind ein Beitrag zum Umweltschutz."

    DI Heinrich Prankl

    Leiter für Forschung & Innovation am Francisco Josephinum

    "Aus landwirtschaftlichen Daten lässt sich häufig bereits ein Optimierungspotenzial erkennen. Digitalisierung ist daher eine Chance zur Professionalisierung, auch in der kleinstrukturierten österreichischen Landwirtschaft."

    Flagship-Projekte

    Kastenhofer Philip am Feld vor Traktor

    Innovation Farm - Beste Verzahnung von Ausbildung und angewandter Forschung

    Studierende des Bachelor-Studiengangs „Agrartechnologie & Digital Farming“ arbeiten an ausgewählten Projekten der Innovation Farm mit.

    Flagship 1

    Tiergesundheit messbar machen

    Sensoren messen, ob sich Kühe wohlfühlen.

    Speedy 1

    Landbewirtschaftung ohne Bodenkontakt

    Wo lassen sich Drohnen in der Landwirtschaft sinnvoll einsetzen?

    Unsere KooperationspartnerInnen

    Studieneinblick

    Studienplan

    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Pflanzenbau
    6
    Nutztierhaltung
    4
    Seminar aus Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion
    3
    Physik
    3
    Agrartechnik 1
    3
    Grundlagen der Betriebswirtschaft
    3
    Rechnungswesen
    3
    Selbstmanagement & Zeitplanung
    1
    Englisch
    2
    Landwirtschaftliche Praxis
    2
    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Angewandte Mathematik 1
    3
    Angewandte Mathematik 1 (Übung)
    3
    Angewandte Chemie
    3
    Programmieren, Algorithmen & Datenstrukturen 1
    3
    Grundlagen der Elektrotechnik
    3
    Agrartechnik 2
    4
    Bodenkunde & Kulturführung im Pflanzenbau
    4
    Kosten-Planungsrechnung & Controlling
    3
    English for Engineers 1
    2
    Wissenschaftliches Arbeiten
    2
    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Angewandte Mathematik 2
    3
    Angewandte Mathematik 2 (Übung)
    3
    Angewandte Statistik
    3
    Rechnerarchitektur & Netzwerke
    3
    Programmieren, Algorithmen & Datenstrukturen 2
    3
    Mess- & Sensortechnik
    3
    Mess- & Sensortechnik (Laborübung)
    2
    Verfahrenstechniken in der landwirtschaftlichen Produktion
    5
    Agrarbiologie & Biologischer Landbau
    3
    English for Engineers 2
    2
    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Objektorientierte Programmierung
    3
    Datenbanksysteme
    3
    Software Anwendungsentwicklung 1
    3
    IT-Security
    2
    Geoinformatik
    3
    Computational Intelligence
    3
    Mechatronische Systeme
    3
    Mechatronische Systeme (Laborübung)
    3
    Ethik in der Landwirtschaft
    2
    Qualitäts- & Projektmanagement
    3
    Rechtsmaterien für die Agrartechnik
    2
    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Software Anwendungsentwicklung 2
    5
    Agro-Mechatronik
    3
    Smart Farming
    5
    Seminar aus Smart Farming
    3
    Aktuelle Themen der Österreichischen Landwirtschaft
    5
    Produktionsökonomie
    3
    Kommunikation & Präsentation
    2
    Projektwochen
    4
    LEHRVERANSTALTUNGEN
    30 ECTS
    Unternehmensführung
    3
    Berufspraktikum
    12
    Bachelor-Arbeit / Begleitseminar
    15

    Zugang & Aufnahme

    Zugang:

    • Hochschulreife oder einschlägige Studienberechtigungsprüfung oder einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzqualifikation.
    • Bitte beachten Sie, dass Sie Ihr Abschlusszeugnis bis Ende Oktober nachreichen können.

    Aufnahme:

    • Bewerben Sie sich unter onlinebewerbung.fhwn.ac.at.
    • Nach erfolgreicher Einreichung Ihrer Bewerbungsunterlagen erhalten Sie alle weiteren Informationen zum Aufnahmeverfahren.
    • Sie erhalten eine schriftliche Verständigung über Ihr Ergebnis.

    Für mehr Informationen können Sie uns gerne eine WhatsApp unter der Nummer +43 676 834 351 70 bzw. Anruf unter +43 (0) 7416 52437 – 127 oder eine E-Mail unter Jennifer.Frank@fhwn.ac.at schicken.

    FAQs

    Ein Arbeiten ohne Internet und Smartphone ist im Alltag kaum noch vorstellbar. Genauso sind heute neue Traktoren, Landmaschinen sowie Geräte im Stall mit modernster Elektronik und Sensortechnik ausgestattet und verfügen über GPS- und Internetanbindung. Mit diesen Technologien lassen sich beispielsweise Felder zielgerichteter bewirtschaften oder Vitaldaten von Milchkühen erfassen. Zusätzlich liefern Bewegungssensoren, Drohnen oder Satelliten wertvolle Daten für die Landwirtschaft. Das unterstützt die LandwirtInnen bei der täglichen Arbeit und bei der Entscheidungsfindung. Allgemein wird von der „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ gesprochen.

    Jede*r, die*der sich für eine nutzbringende Weiterentwicklung der Agrarproduktion interessiert und die Begeisterung hierfür mitbringt, ist in dem Studium bestens aufgehoben.

    Für das Studium benötigen Sie keine einschlägigen Vorkenntnisse. Sie erlernen während des Studiums sowohl die agrarischen und technischen Grundlagen und erwerben die digitalen Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Mit der Hybridqualifikation verstehen Sie sowohl die landwirtschaftlichen Prozesse als auch die neuen technologischen Möglichkeiten und können so das Potential bestmöglich nutzbar machen. Mit diesem interdisziplinären Studium können Sie ihren Betrieb individuell weiterentwickeln oder sich bei Unternehmen verwirklichen.

    Sie werden für zukunftsträchtige Berufsfelder ausgebildet und dürfen sich auf vielfältige und hervorragende Karriereperspektiven bei namhaften Firmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland freuen. Die vermittelten Kompetenzen sind ebenso am elterlichen Betrieb oder in anderen Branchen sehr gefragt, womit sie später als Absolvent*innen eine breite Wahlmöglichkeit haben.

    Nein, eine einschlägige Ausbildung ist nicht notwendig, aber vorteilhaft. Im ersten und zweiten Semester werden die erforderlichen agrarischen und technischen Grundkenntnisse erlernt.

    Zu Studienbeginn kann die Anrechnung einzelner Lehrveranstaltungen beantragt werden. Mit einer einschlägigen agrarischen (u.a. HBLA´s) oder technischen (u.a. HTL´s) Vorbildung haben Sie eine gute Chance auf Anrechnungen. Das ermöglicht den Herren vielfach das 1. Semester mit der Ableistung des Grundwehrdienstes zu kombinieren. Somit ist ein Studienbeginn noch im gleichen Jahr der Matura möglich.

    Am Campus Francisco Josephinum der Fachhochschule Wiener Neustadt in Wieselburg (NÖ). Der Studienort gilt als der Agrar-Hotspot in Österreich, wo eine exzellente Infrastruktur – vom Labor bis zum Feld – zur Verfügung steht und namhafte Institutionen angesiedelt sind. Die Lehre, Forschung und Praxis werden hier optimal vereint.

    In diesem österreichweit einzigartigen Studium lernen Sie praxisnah die Funktionsweisen von Sensoren sowie mechatronischen Systemen kennen und erfahren, wie Sie diese in der Landwirtschaft einsetzen können. Zur Bewältigung der gesammelten Datenmengen arbeiten Sie mit den neuesten agrartechnologischen Methoden, wie z. B. künstlichen Intelligenzen (KI) und wenden diese an landwirtschaftlichen Fragestellungen an, um u.a. Applikationskarten für die Düngung zu erstellen oder die Tierbeobachtung zu verbessern. Hierbei profitieren Sie von Top-Referent*innen aus der Praxis sowie der Forschung & Entwicklung.

    In den ersten Semestern kommen vermehrt landwirtschaftliche Inhalte vor (Pflanzenbau, Nutztierhaltung, Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion, Agrarbiologie und biologischer Landbau) sowie die Grundlagen der Agrartechnik (Maschinenelemente, Elektrotechnik, Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik).

    In den darauffolgenden Semestern kommen Inhalte aus der Mechatronik (Mess- und Sensortechnik) sowie der Informatik (Programmieren, Software-Anwendungsentwicklung, Geoinformatik, Rechnerarchitektur und Netzwerke) hinzu, die meist einen agrarischen Bezug haben und die Basis für die aktuellen Entwicklungen in der Branche darstellen. Ergänzt werden diese durch Betriebswirtschaft, Management und Unternehmensführung.

    Abgerundet wird die Ausbildung mit abwechslungsreichen Lehrveranstaltungen (Smart Farming, Agro-Mechatronik, Produktionsökonomie, aktuelle Themen der österreichischen Landwirtschaft), Projektwochen und einem 10-wöchigen Berufspraktikum.

    Ja, das Studium ist berufsermöglichend ausgerichtet. Die Lehrveranstaltungen finden üblicherweise von Montag bis Mittwoch statt, sodass in der restlichen Woche Zeit zum Arbeiten bleibt – u.a. am elterlichen Betrieb oder in einer nebenberuflichen Tätigkeit.

    Das Studium dauert 6 Semester (180 ETCS), also 3 Jahre. Das Studienjahr beginnt in der Regel Ende September und endet im Juni.