FOTEC und FHWN entwickeln neue Tanks für leistungsstarke Satelliten


28. Apr. 2026

Die FOTEC und FHWN entwickeln Drucktanks für Kleinsatelliten, die zuverlässiger, langlebiger und leistungsfähiger werden sollen.

Forscher zeigt Bauteil für Drucktankentwicklung im Labor der FH Wiener Neustadt

Neue Tanks für leistungsfähigere Satelliten

Satelliten liefern wichtige Daten für Anwendungen wie Wetterprognosen, Navigation und Erdbeobachtung. Damit sie im All präzise manövrieren können, sind leistungsfähige Antriebssysteme notwendig – insbesondere kompakte und robuste Tanks für die Treibstoffe. An deren Weiterentwicklung arbeiten FOTEC und FH Wiener Neustadt in einem aktuellen Forschungsprojekt.

Unser Ziel ist es, Drucktanks zu entwickeln, die robuster sind und auch mit anspruchsvolleren Treibstoffen zuverlässig funktionieren. Damit können Satelliten künftig effizienter und länger im Einsatz bleiben“, erklärt Helmut Loibl, Geschäftsführer der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt.

Von der Entwicklung zur Umsetzung

Im Projekt werden neuartige Hochdrucktanks („Composite Overwrapped Pressure Vessels“) entwickelt, die gasförmige Treibstoffe wie Wasserstoff, Methan oder Sauerstoff speichern können. Im Unterschied zu bisherigen Lösungen kommen dabei spezielle Metalllegierungen zum Einsatz, die besonders unempfindlich gegenüber Korrosion und hohen Temperaturen sind.

Die FOTEC verantwortet die Projektkoordination sowie Fertigung und Test der Tanks. Die FH Wiener Neustadt bringt ihre Kompetenzen in Konstruktion und Simulation ein und arbeitet zudem an einer eigenen Anlage, mit der die Tanks mit Kohlefasern umwickelt werden.

Wir kombinieren im Projekt Simulation und praktische Entwicklung – von der Auslegung der Tanks bis zur Umsetzung in der Wickelanlage“, so Christof Obertscheider vom Institut für Applied Mechanics an der FH Wiener Neustadt. „Dadurch können wir die Prozesse im Detail verstehen und weiterentwickeln.

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.

Mitarbeiter bedient industriellen 3D-Drucker zur Herstellung von Komponenten für Drucktanks
© Daniel Hinterramskogler


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