FH Wiener Neustadt gewinnt bei Edcom Graduation Competition
Zwei FH Wiener Neustadt-Absolventinnen wurden bei der edcom Graduation Competition für ihre herausragenden Abschlussarbeiten geehrt.
Nachhaltigkeit im Fokus der Formel 1
Sofia Seitlinger, Absolventin des Masterstudiums Green Marketing & Nachhaltigkeitskommunikation am Campus Wieselburg, gewann den ersten Platz in der Master-Kategorie. In ihrer Arbeit untersucht sie anhand der Teams McLaren und Aston Martin, wie Nachhaltigkeit in der Formel 1 sprachlich vermittelt wird. Durch eine qualitative Diskurs- und Framinganalyse zeigt sie, welche Narrative zwischen glaubwürdiger Kommunikation und möglichem Greenwashing entstehen.
Die Arbeit liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Forschung an der Schnittstelle von Nachhaltigkeits- und Sportkommunikation. Seitlinger arbeitet derzeit als Social Media Managerin bei der LUX FUX Media GmbH und lebt in Wieselburg.
Studiengangsleiterin Kirstie Riedl betont den besonderen Wert der Auszeichnung: „Dieser Erfolg ist eine schöne Anerkennung von Sofias intellektueller Sorgfalt, ihrer Selbstständigkeit und ihrer Fähigkeit, theoretische Konzepte der Nachhaltigkeitskommunikation mit komplexen realen Kontexten zu verbinden.“
Einfluss von Influencer-Marketing auf Kaufentscheidungen
Auch in der Bachelor-Kategorie erzielte die FHWN einen Erfolg: Nena Trinkl, Absolventin des Studiengangs Journalismus & Unternehmenskommunikation, belegte den 3. Platz. Ihre Bachelorarbeit untersucht, welche Faktoren auf Instagram den Kauf von Sportbekleidung durch Influencer-Marketing beeinflussen. Basis dafür war eine Online-Umfrage, ausgewertet mittels multipler Regressionsanalyse.
Die Studie zeigt, dass vor allem die Reichweite der Influencer, die Art des Contents und die Markenbekanntheit entscheidend für die Kaufentscheidung sind. Trinkl kommt aus Mattersburg und studiert seit kurzem Deutsche Philologie an der Universität Wien.
Studiengangsleiter Martin Pittner gratuliert seiner Bachelor-Absolventin herzlich und erklärt: „Nenas Arbeit überzeugt durch ihre methodische Qualität und ihren klaren Praxisbezug. Sie hat bewiesen, wie aktuelle Fragestellungen der Kommunikations- und Medienpraxis wissenschaftlich fundiert bearbeitet werden können.“
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