FHWN-Studentin ausgezeichnet für Forschung zu digitaler Pflegehilfe


20. Jan. 2026

FHWN-Studentin erhält eine Förderung im AK-Wissenschaftspreis. Ihre Masterarbeit untersucht digitale Unterstützung der Pflegekoordination.

FHWN-Studentin Kerstin Hirsch steht im Innovation Lab der FH Wiener Neustadt vor einer Pflanze.

Förderung für Studentin

Pflegende Angehörige tragen wesentlich zum Gesundheitssystem bei, stehen jedoch oft unter hohem organisatorischem und emotionalem Druck. Wie digitale Lösungen ihre Alltagspflege erleichtern können, untersucht Kerstin Hirsch in ihrer Masterarbeit im Studiengang "Health Care Informatics" an der FH Wiener Neustadt. Dafür wurde sie in das Förderprogramm des AK-Wissenschaftspreises aufgenommen.

In ihrer Arbeit untersucht die 23-Jährige den Alltag von Angehörigen, die Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen betreuen. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Koordinationsaufgaben – von Arztterminen über Medikamentenmanagement bis zum Austausch mit Gesundheitsfachkräften.

Pflegekoordination im Alltag passiert heute größtenteils informell – mit viel persönlichem Einsatz, Improvisation und organisatorischem Aufwand, aber nur wenig passender digitaler Unterstützung“, sagt Hirsch.

Praxisnahe Forschung & Vernetzung

Die FHWN-Studentin führte Interviews mit pflegenden Angehörigen sowie Fachkräften aus der mobilen Pflege. Die Ergebnisse fließen in einen interaktiven Prototyp ein, der organisatorische Herausforderungen im Pflegealltag adressiert und digitale Entlastung aufzeigt.

Das Förderprogramm des AK-Wissenschaftspreises ermöglicht Hirsch zudem wertvollen fachlichen Austausch. In Kolloquien vernetzt sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Arbeiterkammer Oberösterreich sowie mit Studierenden aus verwandten Forschungsbereichen.

Die Aufnahme von Kerstin Hirsch in das Förderprogramm des AK-Wissenschaftspreises unterstreicht die hohe Qualität der Studierendenprojekte in unserem Studiengang und zeigt, wie gesellschaftlich relevante Fragestellungen, etwa im Gesundheits- und Pflegebereich, mit fundierten digitalen Ansätzen bearbeitet werden“, freut sich Anne Busch, Leiterin des Masterstudienangs "Health Care Informatics".

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.


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