Neue FHWN-App unterstützt Kommunikation in der 24-Stunden-Betreuung


01. Juni 2026

Ein Forschungsteam der FH Wiener Neustadt entwickelt mit „24h Dialog“ eine App für bessere Kommunikation in der 24-Stunden-Betreuung.

Projektteam präsentiert die App „24h Dialog“ für die 24-Stunden-Betreuung

Die Kommunikation zwischen Betreuungskräften, Angehörigen und Vermittlungsagenturen ist ein zentraler Bestandteil der 24-Stunden-Betreuung. Sprachbarrieren und unterschiedliche Kommunikationswege können den Austausch jedoch erschweren.

Um hier Unterstützung zu bieten, entwickelt die FH Wiener Neustadt gemeinsam mit den Partnern Wirtschaftsuniversität Wien, myneva Austria GmbH, Schneeweis Wittmann sowie der Hilfswerk-Personaldienstleistungs-GmbH, seit 2023 die App „24h Dialog“. Das FFG-geförderte Forschungsprojekt verbindet wissenschaftliche Expertise mit den Anforderungen der Praxis.

Kommunikation im Betreuungsalltag vereinfachen

Die App wurde gemeinsam mit Betreuungskräften, Angehörigen und Vermittlungsagenturen entwickelt und in mehreren Testphasen im Alltag erprobt. Das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer floss laufend in die Weiterentwicklung ein.

Die bisherigen Feldtests zeigen, dass die Anwendung stabil läuft und die angebotenen Funktionen genutzt werden. „Zudem hat sich gezeigt, dass digitale Lösungen im Betreuungsalltag nur dann ihr volles Potenzial entfalten können, wenn alle Beteiligten eingebunden sind und neue Kommunikationswege auch im Alltag angenommen werden“, erklärt Philipp Rameder, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik.

Die App setzt auf künstliche Intelligenz für automatische Übersetzungen, Live-Untertitelung und mehrsprachige Kommunikation. Ergänzt wird das Angebot durch die Wissensplattform „24h KlimaFit“, die praxisnahe Informationen für die Betreuung in Zeiten des Klimawandels bereitstellt.

Studierendenfeedback als Teil der Entwicklung

Auch Studierende der FH Wiener Neustadt wurden aktiv in das Projekt eingebunden. Im Masterstudiengang Health Care Informatics sowie im Bachelorstudiengang Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege wurde die App getestet und diskutiert.

Studierende gehen mit ganz anderen Vorkenntnissen und Erwartungen an digitale Lösungen heran und liefern dadurch wertvolles Feedback für die Weiterentwicklung. Wir wollen sie außerdem darauf vorbereiten, Innovationen künftig aktiv in die Praxis mitzunehmen“, so Philipp Kolmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik.

Die vollständige Presseaussendung gibt es hier nachzulesen.


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